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Prof. Dr. med.
Abolghassem Sepehrnia

Willkommen auf meiner Homepage

Schön, dass Sie den virtuellen Weg zu mir gefunden haben.

Ich habe Ihnen hier wissenswerte und interessante Informationen rund um meine operativen Tätigkeit an der Klinik St. Anna in Luzern zusammengestellt.

Die Klinik St. Anna ist traditionell auf das Belegarztsystem ausgerichtet, das bedeutet, dass Ärzte ihre eigene Praxis in der Klink haben, um Sprechstunden abzuhalten, aber dass für Diagnose und Therapie das gesamte Repertoire an modernster Technik, Know how und Räumen sowie hoch qualifizierte Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen und Betreuungs- und Pflegepersonal zur Verfügung stehen.

Die interdisziplinäre Vernetzung innerhalb und außerhalb der Klinik ist ein besonderes Kennzeichen dieses Schweizer Privatspitals.
Das bedeutet jedoch nicht, daß nur Privatpatienten und nur Schweizer Bürger behandelt werden. Die Leistungen der in der Klinik St. Anna tätigen Ärzte und insbesondere meine Leistungen stehen allen Ratsuchenden, aus allen Ländern und mit allen Kranken- Versicherungen, zur Verfügung. Einzelheiten dazu können im Sekretariat abgefragt werden.

Möchten Sie sich mit mir in Kontakt setzen, so können Sie dies über das hier eingebundene Kontaktformular tun oder wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an die nebenstehende Klinik.

Hinweis:
Sie können mir bei medizinischen Fragen natürlich Ihre aktuellen Befunde, insbesondere CT und MRT auch an meine Praxis in der nebenstehende Klinik senden.

Ihr
Prof. Dr. med. A. Sepehrnia

 

Allgemeine Informationen zur Person

Schulen, Studium und Diplome

1969 - 1974

Studium der Medizin an der Georg-August-Universität in Göttingen

1982

Arzt für Neurochirurgie in Hannover

1983

Promotion in Göttingen: »Hydrozephalus, chirurgische Behandlung und Komplikationen«.

1991

Approbation in Hannover

1995

Habilitation in Lübeck: Anatomie, chirurgisch-topografische Anatomie und deren Relevanz für Mikrochirurgische vaskuläre und tumoröser Prozesse im und mit Beteiligung des Sinus cavernosus.

1995

Verleihung der Venia Legendi an der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck.

1996

Ernennung zum Universitätsprofessor

2003

Verleihung der Ausserplanmässigen Professur

 

Werdegang

1975 - 1975

Neurochirurgische Intensiv und Operationen an der Neurochirurgischen Klinik der Universität Göttingen (Direktor: Professor Dr. med. Otto Spoerri)

1975 - 1975

Innere Abteilung des Kreiskrankenhauses Herzberg (Direktor: Dr. med. Sarnighausen)

1975 - 1976

Fachkrankenhaus Klinik Schildautal, Klinik für Neurochirurgie und Abteilung für Anästhesie (Leitender Arzt der Neurochirurgie: Professor Dr. med. E.R. Schäfer; Leitender Arzt der Anästhesie: Dr. med. S. Mahal)

1976 - 1977

Assistenzarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Fachkrankenhauses Klinik Schildautal und Abteilung für Anästhesie

1977 - 1978

Wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Neuropathologie der Medizinischen Universität Göttingen (Direktor: Professor Dr. med. Orthner)

1978 - 1982

Assistenzarzt der Neurochirurgischen Klinik des Krankenhauses Nordstadt (Direktor: Professor Dr. med. M. Samii)

1982 - 1994

Oberarzt an der Neurochirurgischen Klinik des Krankenhauses Nordstadt

1994 - 2002

Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Lübeck (Direktor: Professor Dr. med. H. Arnold)

2002 - 2010

Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik Clemenshospital Münster

2011 - 2012

Chefarzt des Wirbelsäulen-Zentrums am Elisabethenkrankehnaus Ibbenbüren

2012

März 2012 Praxis Kompetenzzentrum für Neurochirurgie an der AndreasKlinik Cham/Zug

2012

Juni 2012 Gründung des Kompetenzzentrums für Schädelbasischirurgie Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern

2012

Seit Juli 2012 zugelassener Arzt an der Klinik St. Anna, Luzern

2013

Januar 2013 Gründung des Deutschen Schädelbasiszentrums am Klinikum Bielefeld

2014

Seit 2014 Belegarzt an der Klinik St. Anna Luzern, Schweiz

 

Mitgliedschaften
  • Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)
  • European Society for Pediatric Neurosurgery (ESPN)
  • European Skull Base Society (ESBS)
  • Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie
  • Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH)
  • VAN
  • IGA
Sprachkenntnisse
  • Deutsch
  • Englisch
  • Persisch

Informationen zur Tätigkeit in Luzern | Schweiz

Beispiele
Benigne (gutartige) Tumoren
  • Neurinome (z.B. Akustikus-, Trigeminusneurinom, Epidermoid)
  • Meningeome (z.B. Tuberkulum-sellae-, Olfaktoriusgrube-, Keilbeinflügel-, Petroclivales-Meningeom, Meningeom am Sinus cavernosus, Meningnom am Foramen Magnum, Meningeom an der Felsenbeinspitze)
  • Angiofibrom
  • Papillon
  • Osteom
Maligne (bösartige) Tumoren
  • Ästhesioneuroblastom (engl. Esthesioneuroblastoma)
  • Adenokarzinom
  • Plattenepithelkarzinom
  • Adenoidzystisches Karzinom
  • Metastasen
Tumoren der Hirnanhangsdrüse
  • Hypophysenadenom
  • Kraniopharyngrom
  • Rathkesche Zyste
Knochen und Knorpel assoziierte Tumoren
  • Chordom
  • Chondrom
  • Chondrosarkom
  • Osteom
  • Fibrom
  • Fibrosarkom
  • Fibröse Dysplasie
Tumoren des Foramen jugulare
  • Meningeom
  • Neurinom
  • Chemodektom
  • Metastasen
Tumoren des Foramen magnum
  • Meningeom
  • Neurinom
  • Knöcherne Fehlbildungen
  • Arnold-Chiari-Malformation
Tumoren des kraniozervikalen Überganges
  • Orbitatumore
  • Meningeom
  • Neurinom
  • Kavernom/ Cavernom
  • Fibröse Dysplasie

Entzündliche Prozesse der Schädelbasis

Traumatische und angeborene Prozesse
  • Enzephalozele
  • Abszess
  • Mykotische Prozesse
Traumatische und angeborene Gefäßprozesse
  • Angiome
  • Aneurysmen
  • Kavernome/ Cavernome
  • AV-Fisteln

Traumatische Schädelbasisdefekte

 

Die Dignität der Schädelbasis-Tumoren ist meist durch die Neuroanatomische Gegebenheit definiert. Am häufigsten anzutreffende Tumoren sind Meningeome und Neurinome. Akustikusneurinome, Trigeminusneurinome und Neurinome des Foramen-Jugulare bilden den Großteil dieser Tumoren. Seltener sind die bei der Neurofibromatose vorkommenden Neurinome und Neurofibrome.

Meningeome der hinteren Schädelgrube, des Felsenbeines, des clivus und des Foramen Magnums sind durch ihre anatomische Lage gekennzeichnet. Petroclivale-Meningeome, Keilbeinflügel-Meningeome, Sinus-Cavernosus-Meningeome gehören zu den komplexen Tumorarten der Schädelbasis.

Weniger komplex aber nicht weniger kompliziert sind die Meningeome der vorderen Schädelgrube, wie die Meningeome der Riechgrube (olfactoriusmeningeom) des Planumsphenoidale, des Tuberkulumsellae und des lateralen Keilbeinflügels.

Allen diesen Tumoren gemeinsam ist ihre nach WHO genannte Gutartigkeit. Sie sind der mikrochirurgischen Therapie gut zugänglich und meist unter weitestgehender Funktionserhaltung kurativ zu entfernen. Selten sind einige dieser Tumoren nicht gutartig bzw. Bösartig.

Zu den weniger häufigen Schädelbasis Tumoren sind Chordome, Chondrome, Chondrosarcome und Epidermoide zu rechnen. Hier spielt die Schädelbasis-Chirurgie eine wesentliche Rolle in der Therapie dieser Erkrankungen.
Nasennebenhölen-Karzinome, Esthaesioneuroblastome sind die Domäne der interdisziplinären Zusammenarbeit, wie es auch die Intraorbitalen Tumoren sind. Metastatische Prozesse sind gelegentlich im Bereich der Schädelbasis anzutreffen.

Die neuen Methoden der Bildgebung gepaart mit der Möglichkeit der Neuronavigation und Neuromonitoring, tragen zur Optimierung der Neurochirurgischen Eingriffe bei.

Die hirneigenen Tumore sind grob in zwei Kategorien unterteilt. Gutartige und nicht Gutartige. Die Astrocytome Grad2 und Spongioblastome sowie Oligodendrogliome Grad 2 nach WHO und die sich hieraus ergebenden Mischtumoren (Oligoastrocytome etc.) gehören zur ersten Kategorie.

Eine besondere Gruppe bilden hier die Astrocytome des Thalamisch-Hypothalamischen Systems und des Chiasmatisch-Hypothalamischen Systems. Astrocytome Grad 3 und 4 (Gliobalstome) sind nicht Gutartige hirneigene Tumoren, ebenso Gliosarcome. Ependymome, Ependymoblastome und Subependymome werden nach WHO Einteilung unterschiedlich beurteilt. Nicht hirneigene Tumoren können im Hirnkammersystem (Ventrikel-System) als Plexuspapilom oder Kolloidzyste zur Liquorzirkulationsstörung und Hirndruck führen.

Tumoren des Pinealis (Pinealome0, Pineozytome, und Pineoblastome können radikal und damit kurativ behandelt werden. Absiedlungen (Metastasen), primäre Lymphome und Epidermoide können das Bild eines Hirntumors kupieren. Die mikrochirurgische Resektion dieser Tumoren, abhängig von der Dignität und Lage des Tumors ist bei einigen Tumoren kurativ bei andere lebensverlängernd oder der erste Schritt in der nachfolgenden Therapie (Chemo, Strahlen).

Die Anwendung moderner Methoden der Tumor-Erkennung (Anfärben des Tumors ALA) sind wertvolle Hilfen zur Optimierung des Operationsergebnisses.

Das Rückenmarks-Gewebe ist der Ursprung der im Rückenmark und Hirnstamm vorkommenden Tumore. Intramedulläre Astrocytome und Ependymome, die in der Regel hier nach WHO Einteilung gutartig sind, aber auch selten nicht gutartig sein können.

Neurinomee und Neurofibrome sind intraspinale extramedulläre Raumforderungen, die durch die Kompression des Rückenmarkes neurologische Symptome verursachen. Von den, das Rückenmark umgebenden Hirnhäuten entstehenden Meningeome sind ebenso extramedullär. Diese gutartigen Raumforderungen sind überwiegend mikrochirurgisch kurativ zu behandeln. Auch hier ist die moderne Technik in Form von Neuromonitoring hilfreich.

Intramedulläre Metastasen sind relativ selten (Melanome). Metatatische intraspinale Raumforderungen sind zumeist durch den Befall des jeweiligen Wirbelkörpers bedingt (Prostata-ca). Die neurochirurgische total oder partielle Resektion dieser Tumoren führt zur Verbesserung der neurologischen Ausfälle, reduziert oder beseitigt die begleitenden Schmerzen und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Akute Hirn- und Rückenmarksblutungen verlaufen dramatisch, nicht selten tödlich. Die Ursache liegt in Gefäßaussackungen (Aneurysma), Gefäßfehlbildungen (Angiom) oder Haemangiome (gefäßreicher Tumor) und Cavernome (varizenartige Gefäßmißbildungen).

Die Beseitigung der Blutungsquelle, durch mikrochirurgisches Ausschalten des Aneurysma, Resektion des Angioms des Haemangioms bzw. des Cavernoms kann die Gefahr der erneuten Blutung bannen und eine Heilung des Patienten erreichen. Die Interventionelle Therapie kann hier hilfreich oder in manchen Fällen die erste Wahl sein.

Die Pädiatrische Neurochirurgie beinhaltet die Behandlung Kindlicher Hirntumore, Missbildungen, Fehlbildungen und Traumen. Dabei ist insbesondere zu bedenken, dass sich diese Therapie von der der Erwachsenen Behandlung unterscheidet.

Kein Kind ist zu jung, um nicht einen Hirntumor zu beherbergen. So sind manche Tumoren möglicherweise bereits bei der Geburt vorhanden und werden erst später erkannt. Häufig führt eine Hirndrucksymptomatik zur Diagnose Stellung bei Säuglingen und Kleinkinder.

Typische kindliche Hirntumoren können sowohl gut oder nicht gutartig sein. Spongioblastome des Kleinhirns, Craniopharyngeome, Astrocytome, Pinealome sind gutartig und zumeist heilbar. Einige Hirnstammgliome und Astrocytome des Chiasmatisch-Hypothalamischen-Systems sind ebenso der mikrochirurgischen Behandlung zugänglich. Medulloblastome oder Germinome, bedürfen ausser der Mikroschirurgischen Therapie, der Nachbehandlung. Hier, und auch sonst in der Behandlung kindlicher Erkrankungen, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit die Grundlage für die erfolgreiche Therapie.

Andere kindliche Hirntumoren wie Ependymome sind, abhängig von ihrer anatomischen Lage und Dignität, mikrochirurgisch gut zu behandeln. Miss- und Fehlbildungen wie Craniosynostose, Meningocelen und Tethered-Cord sind frühzeitig, bei Auftreten der ersten Symptome operativ zu korrigieren.

Der kindliche Hydrozephalus muss rasch durch eine Ableitungoperation behandelt werden, um möglichst jeder weiteren Hirnschädigung vorzubeugen.

Die Einführung der mikrochirurgischen Behandlung der Peripheren Nerven zur Beseitigung der Engpass Syndrome (Carpaltunnel-Syndrom, Ulnaris-Syndrom, Tarsaltunnel-Syndrom, Supinatorlogen-Syndrom, Loge de guion, Thoracic-outlet-Syndrom, Meralgiaparestetica) zeigt eine erhebliche Verbesserung der operativen Ergebnisse.

Traumatische Nerven Verletzungen können mikrochirurgisch durch Neurolyse des Nerven, gegebenenfalls durch Suralisinterponate rekonstruiert werden, um eine motorische oder zumindest eine sensible Schutzfunktion zu erhalten. Neurinome und Neurofibrobeme lassen sich mikrochirurgisch in den meisten Fällen ohne zusätzliche Ausfälle entfernen. Ist die Funktionserhaltung bei der Tumor-Resektion nicht zu erwarten, kann der Nerv durch Interponieren des N.Suralis rekonstruiert werden.

Periphere Nerven Tumoren, speziell des Armplexus stellen eine besondere Entität dar und sind in den meisten Fällen gut mit keinen oder wenigen neurologischen Defiziten zu resezieren.

Geburtstraumatische Armplexusparesen und Armplexusparesen durch einen Sturz sind nach 3 bzw. 6 Monaten, wenn eine adäquate Reinnervation (um ein Kraftgrad) nicht erkennbar ist, Supra/infraclavikulär frei zu legen, um durch eine Neurolyse / gegebenenfalls Interposition eines N.Suralis eine bessere Reinnervation zu erreichen.

Die Kompression der Hirnnerven durch Gefässe führt zu bestimmten neurologischen Störungen, die mikrochirurgisch sehr gut behandelbar sind. Hierzu gehört die Trigeminusneuralgie, Hemispasmusfacialis, Glossopharngeusneuralgie und Disabeling Vertigo.

Die mikrochirurgische Behebung des Gefäß-Nerven-Konfliktes hat die sofortige Beschwerdefreuheit zur Folge. In der Behandlung der Trigeminusneuralgie bei Multiplersklerose ist die Thermokoagulation des Ganglion Gasseri die Methode der Wahl.

Bei Phantomschmerzen durch Armplexusausriss kann die Koagulation der substantia grisea nach Nashhold die Schmerzintensität erheblich reduzieren.

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Tel +41 (0)41 918 0000
Fax +41 (0)41 918 0001
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